Process Transformation

Prozesse müssen nicht nur beschrieben werden.
Sie müssen prüfbar und veränderbar sein.

Gewachsene Prozesse bestehen aus Fachlichkeit, Systemen, Verantwortlichkeiten, Ausnahmen und manuellen Übergängen. ORCITA macht diese Strukturen sichtbar, trennt fachliche und technische Perspektiven und überführt Prozesswissen in Modelle, die sich analysieren, prüfen und verbessern lassen.

Process Experience

Prozessarbeit beginnt mit der Realität. Nicht mit dem Modellierungstool.

Unsere Arbeit verbindet Interviews, bestehende Dokumentation, operative Erfahrung, Systemwissen und technische Prozessanalyse.

Daraus entstehen Modelle, die tatsächliche Abläufe, Verantwortlichkeiten, Ausnahmen und Systemübergänge abbilden.

Das Modell ist nur dann wertvoll, wenn es die operative Realität verständlicher macht.

Process DiscoveryBPMN 2.0SAP Signavio ContextBusiness ProcessTechnical ProcessOwnershipControlsOperationalisation

Where Processes Break Down

Der Prozess ist dokumentiert. Aber nicht verstanden.

ORCITA untersucht reale Abläufe, Systemübergänge, Verantwortlichkeiten, Ausnahmen, manuelle Eingriffe, technische Abhängigkeiten, Kontrollpunkte und Soll-/Ist-Abweichungen.

  • 01Soll und Ist laufen auseinander

    Dokumentierte Prozesse beschreiben oft, wie Arbeit vorgesehen ist. Die operative Realität enthält Ausnahmen, Workarounds, manuelle Übergänge, zusätzliche Systeme und lokale Entscheidungen.

  • 02Fachlicher und technischer Prozess werden vermischt

    Ein Fachprozess beschreibt, was passieren muss. Ein technischer Prozess beschreibt, welche Systeme, Daten und Automationen dies umsetzen. Werden beide Ebenen vermischt, verliert die Darstellung Klarheit.

  • 03Verantwortung ist nicht eindeutig

    Prozessschritte existieren, aber Ownership, Approval und Entscheidungsbefugnisse bleiben unklar.

  • 04Systemübergänge sind die eigentliche Fehlerquelle

    Probleme entstehen oft nicht innerhalb eines einzelnen Systems, sondern an Schnittstellen zwischen HR, IAM, Service Management, ERP, Cloud und Fachanwendungen.

  • 05Prozesse können nicht geprüft werden

    Wenn Rollen, Kontrollpunkte und Nachweise fehlen, bleibt unklar, ob ein Prozess tatsächlich so funktioniert wie beschrieben.

  • 06Optimierung beginnt zu früh

    Wer optimiert, bevor Varianten, Ausnahmen und Abhängigkeiten verstanden sind, verbessert häufig nur das Modell und nicht den Ablauf.

Process Transformation Services

Von Prozesswissen zu kontrollierter Veränderung.

ORCITA beginnt bei der tatsächlichen Arbeitsweise. Erst wenn Varianten, Verantwortung, Systemübergänge und Kontrollen verstanden sind, wird Modellierung zu einem belastbaren Werkzeug.

01

Process Discovery & Documentation

Für Organisationen, deren Prozesswissen verteilt in Interviews, Dokumenten, Systemen und operativer Erfahrung liegt.

  • Interviews
  • Existing Documentation Review
  • Process Workshops
  • Process Inventory
  • Variant Identification
  • Exception Capture
  • Role Analysis
  • System Interaction
  • Operational Knowledge Capture

Aus verteiltem Prozesswissen entsteht ein belastbares Ist-Bild.

02

BPMN 2.0 & Process Modelling

Für Prozesse, die konsistent modelliert, wiederverwendbar strukturiert und zwischen Fachbereich und IT verständlich bleiben müssen.

  • BPMN 2.0
  • fachliche Prozessmodelle
  • technische Prozessmodelle
  • Pools und Lanes
  • Events
  • Tasks
  • Gateways
  • System Interactions
  • Exceptions
  • Process Naming
  • Model Governance

Prozesse werden in einer konsistenten Modellstruktur sichtbar.

03

SAP Signavio & Process Platforms

Für Unternehmen, die Prozessmodelle so vorbereiten wollen, dass sie in Enterprise-Prozessplattformen strukturiert weiterverwendet werden können.

  • Process Model Preparation
  • Signavio-ready Structure
  • BPMN Transfer
  • Process Repository Design
  • Naming Conventions
  • Model Standards
  • Process Metadata
  • Governance
  • Review & Maintenance

Signavio bleibt Werkzeug. Die fachliche Struktur bestimmt den Wert.

04

Business / Technical Process Separation

Für komplexe Prozesse, bei denen fachliche Verantwortung und technische Umsetzung unterschiedliche Ebenen benötigen.

  • fachliche Auslöser
  • Verantwortlichkeiten
  • Entscheidungen
  • Business Outcome
  • Systeme
  • Datenflüsse
  • technische Events
  • Automationen
  • Schnittstellen

Fachbereiche und IT sprechen über denselben Prozess, ohne die Ebenen zu vermischen.

05

Process Governance & Controls

Für Prozesse, die nicht nur beschrieben, sondern organisatorisch verantwortet, geprüft und gepflegt werden müssen.

  • Process Ownership
  • Approval
  • Control Points
  • Evidence
  • Responsibilities
  • Review Cycles
  • Exceptions
  • Process Governance
  • Auditability

Prozesse werden organisatorisch verantwortbar und prüfbar.

06

Process Optimisation

Für Verbesserungsarbeit, die reale Engpässe, Varianten, Wartezeiten, manuelle Übergänge und Kontrollprobleme adressiert.

  • Bottleneck Analysis
  • Manual Handoffs
  • Duplicate Activities
  • Waiting Times
  • Exception Analysis
  • Role Clarification
  • Automation Potential
  • System Consolidation Context
  • Control Improvement

Verbesserung basiert auf tatsächlichem Prozessverhalten statt auf Annahmen.

07

AI-assisted Process Intelligence

Für große Mengen unstrukturierter Prozessinformation, die schneller geordnet, verglichen und für Modellierung vorbereitet werden müssen.

  • Dokumenten-Auswertung
  • Interviewanalyse
  • Strukturierung von Prozesswissen
  • Widerspruchserkennung
  • Variant Detection
  • Zusammenfassung
  • Vorbereitung von BPMN-Strukturen
  • Gap Identification

AI unterstützt die Strukturierung. Die fachliche Bewertung bleibt entscheidend.

Business / Technical Model

Ein Prozess. Zwei Perspektiven.

Fachlichkeit und Technik müssen getrennt modelliert, aber gemeinsam verstanden werden. Nur dann bleibt klar, welche Entscheidung fachlich getroffen wird und welche Systeme sie technisch ausführen.

Business

  • Trigger
  • Rolle
  • Entscheidung
  • Verantwortung
  • Outcome

Technical

  • System
  • Event
  • Daten
  • Automation
  • Interface

Process Governance

Ein Prozess braucht einen Owner. Nicht nur einen Namen.

Prozesse bleiben nur dann belastbar, wenn Verantwortung, Pflege, Kontrolle und Änderung eindeutig geregelt sind.

Process OwnershipResponsibilitiesApprovalReviewControl PointsEvidenceChange GovernanceExceptions

Selected Experience

Prozessarbeit zeigt sich dort, wo Fachlichkeit, Systeme und Verantwortung zusammenkommen.

Die Fälle zeigen Prozessarbeit in gewachsenen Enterprise-Umgebungen, in denen fachliche Anforderungen, technische Umsetzung und Governance gleichzeitig tragfähig werden müssen.

Retail & Real Estate / Enterprise Process Transformation

Wenn ein Identity Lifecycle über mehrere Systeme hinweg nachvollziehbar werden muss.

Ausgangslage

Ein großes Unternehmen entwickelt seine Joiner-, Mover- und Leaver-Prozesse weiter.

Problem

Fachliche Anforderungen, technische Umsetzung und Systemübergänge waren eng verbunden. Für Eintritt, Veränderung und Austritt musste klar werden, wer entscheidet, welches System führt, welche Daten übertragen werden, welche technischen Aktionen folgen und welche Ausnahmen existieren.

Lösungsansatz

  • fachliche und technische Prozesse getrennt modellieren
  • Joiner, Mover und Leaver als eigenständige Prozessmodelle aufbauen
  • Systemübergänge zwischen HR Data Pool, Omada, Active Directory, Entra ID, Exchange und Service Management sichtbar machen
  • Identity Administration und Fachbereiche in dieselbe Prozesslogik einordnen

Wirkung

Aus einzelnen Systemschritten entstand eine nachvollziehbare End-to-End-Prozessstruktur.

HR Data Pool · Omada · Active Directory · Entra ID · Exchange · Service Management · Identity Administration · Fachbereiche

Enterprise IT / NHI Governance

Wenn technische Identitäten einen eigenen Lifecycle brauchen.

Ausgangslage

Service Accounts und technische Identitäten folgten nicht denselben Prozessen wie Mitarbeiterkonten.

Problem

Unklare Ownership, Approval und Rezertifizierung erschwerten Governance und Offboarding.

Lösungsansatz

  • eigene NHI-Prozesse für Anlage, Änderung und Beendigung entwickeln
  • Ownership, Approval, Delegation und Rezertifizierung klären
  • fachliche und technische Abläufe getrennt modellieren
  • Governance-Anforderungen in den Lifecycle einbauen

Wirkung

Technische Identitäten erhielten einen nachvollziehbaren Lifecycle und klare Verantwortlichkeiten.

Service Accounts · Technical Identities · Ownership · Approval · Delegation · Recertification

Enterprise Application Landscape

Wenn eine Anwendung nicht nur technisch integriert, sondern organisatorisch beschrieben werden muss.

Ausgangslage

Eine große Applikationslandschaft sollte schrittweise in zentrale Governance- und Bestellprozesse eingebunden werden.

Problem

Für viele Anwendungen fehlten konsistente Informationen zu Owner, Verantwortlichkeit, Zugriffsmodell, Bestellung, Zielsystem, Governance und Lifecycle.

Lösungsansatz

  • Application Metadata strukturiert erfassen
  • Owner, Zielsysteme und Bestelllogik prozessual einordnen
  • Governance-Informationen in Onboarding- und Lifecycle-Prozesse übersetzen
  • fachliche Verantwortung und technische Integration trennen

Wirkung

Application Onboarding wurde von einer technischen Integrationsfrage zu einem nachvollziehbaren Enterprise-Prozess.

Application Metadata · Owner · Access Model · Target System · Governance · Lifecycle

Tool & Platform Experience

Werkzeuge folgen der Prozesslogik.

Prozessplattformen, Service-Systeme und Enterprise-Anwendungen werden nicht als Logo-Wand gezeigt. Relevanz entsteht über ihre Funktion im Prozesskontext.

Process Modelling

  • BPMN 2.0
  • SAP Signavio
  • Process Repository Context

Service & Workflow Context

  • ServiceNow
  • Service Management
  • Workflow Integration

Enterprise System Context

  • Omada
  • Active Directory
  • Entra ID
  • SAP
  • HR Systems

What The Business Gains

Prozesse werden sichtbar, prüfbar und veränderbar.

Der Nutzen entsteht dort, wo Prozessrealität, Verantwortung, Systemübergänge, Kontrollen und Automatisierungspotenzial gemeinsam verstanden werden.

PROCESS REALITYVISIBLE

Prozessrealität wird sichtbar

Dokumentation orientiert sich stärker an tatsächlichen Abläufen, Ausnahmen und Übergängen.

RESPONSIBILITIESCLEAR

Verantwortung wird klarer

Rollen, Ownership und Entscheidungen werden nachvollziehbar.

SYSTEM INTERFACESUNDERSTOOD

Schnittstellen werden verstanden

Technische Übergänge und Abhängigkeiten zwischen Systemen werden sichtbar.

CONTROLSAUDITABLE

Kontrollen werden prüfbar

Kontrollpunkte und Nachweise können systematisch bewertet werden.

OPTIMISATIONTARGETED

Optimierung wird gezielter

Verbesserungsmaßnahmen adressieren reale Engpässe, Varianten und Ausnahmen.

AUTOMATIONPREPARED

Automatisierung wird vorbereitet

Klare Prozesse schaffen eine bessere Grundlage für digitale Workflows und Automationen.

Insights

Analysen zu Prozessqualität, Application Onboarding und Operating Models.

Outcome

Ein Prozess ist erst beherrschbar, wenn klar ist, wie er tatsächlich funktioniert.

Kontakt

Ein Prozessprojekt beginnt mit der Realität.

Beschreiben Sie Prozess, Systemlandschaft, Ausnahmen, Rollen und gewünschtes Ergebnis. ORCITA ordnet ein, welche Analyse, Modellierung und Governance dafür tragfähig sind.