Ausgangslage
Ein großes Unternehmen mit komplexer Organisations- und Systemlandschaft entwickelte seine Identity-Lifecycle-Prozesse weiter.
Personaldaten, Identity Governance, Active Directory, Entra ID, Messaging und Service Management mussten über mehrere Systeme hinweg zusammenspielen.
Neben internen Mitarbeitern mussten auch externe Personen und technische Identitäten berücksichtigt werden.
Problem
Die Erstellung eines neuen Accounts war nur ein Teil der Aufgabe. Schwieriger waren Veränderungen während des Lebenszyklus: Managerwechsel, organisatorische Veränderungen, Kostenstellenwechsel, Einsatzort, Vertragsende, externe Identitäten, technische Identitäten und Verantwortungswechsel.
Ohne klare fachliche und technische Prozesse entstehen genau an diesen Übergängen Berechtigungen, die nicht mehr zur aktuellen organisatorischen Realität passen.
Lösungsansatz
Die Identity-Lifecycle-Prozesse wurden fachlich und technisch getrennt modelliert und anschließend miteinander verbunden.
Joiner-, Mover- und Leaver-Prozesse wurden über HR-Daten, Identity Governance, Directory Services und nachgelagerte Services nachvollziehbar beschrieben.
Parallel wurden eigene Governance- und Lifecycle-Modelle für externe und technische Identitäten entwickelt, einschließlich Ownership, Approval, Offboarding und Rezertifizierung.
Wirkung
Aus einzelnen Provisionierungsschritten entstand ein nachvollziehbares Lifecycle-Modell, das organisatorische Veränderungen mit ihren technischen Auswirkungen verbindet und Verantwortlichkeiten sichtbar macht.